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Triebischl (Třebíška) - Die Geschichte

Beigetragen: Zdena Binterová

(Übersetzung: Gerhard Stübiger und Kollektiv VÚHU unter der Leitung von Ing. Eva Lahodná)

Der Ort Tribischl liegt in südwestlicher Richtung von Sonnenberg auf einer Seehöhe von 725 m. Von dem ehemaligen Preßnitz ist dieser Ort 7 km in östlicher Richtung entfernt. Wegen der zwangsweisen Aussiedlung der deutschen Bevölkerung wurde dieser zum 1.1. 1979 amtlich aufgelöst, aber zum 1.1. 1999 wurde er wieder erneuert, und das nicht nur als Erholungsgebiet, in welches sich dieser binnen der 20 Jahre umwandelte, sondern er hat auch schon seine ständigen Einwohner. Von den ursprünglichen Häusern blieben nur 5 stehen und auch die wurden modernisiert, aber es wurde auch eine Reihe neuer Wochenendhäuser aufgebaut. Leider ist die hiesige Kapelle aus dem 19. Jahrhundert nicht erhalten geblieben, sie wurde in eine Garage umgebaut.

Der erste bekannte Bericht über „Tribussle“, wie man damals Tribischl nannte, stammt aus dem Jahre 1431, aus dem Vertrag, mit welchem die Vetter Aleš und Vilém von Schönburg die Pürsteiner Herrschaft teilten. Der Ort Tribischl fiel Aleš zu, dieser ist also bei dem sog. Pürsteiner Teil des Preßnitzer Gutes bis zum Jahre 1446 geblieben, als dieses gemeinsam auch mit dem übrigen Aleš´s Eigentum die Lobkowitzer von Hassenstein kauften. Bei der Eigentumsaufteilung unter die 4 Söhne des Mikuláš III. hat Tribischl im Jahre 1518 Václav bekommen, aber gleich im nächsten Jahr verkaufte er es an seinen Bruder. Vilém hat so seine Preßnitzer Herrschaft erweitert, die er im Jahre 1533 an die Schlicks verkauft hat. Doch der König hat ihnen im Jahre 1545 ihr Eigentum beschlagnahmt.

Um die Hälfte des 16. Jahrhunderts kaufte Bohuslav Lobkowitz von der königlichen Kammer einige Dörfer, unter denen auch Tribischl, und er errichtete den sog. „Sonnenberger Anteil“. Nach dem Tode fiel dieser allmählich seinen zwei Söhnen zu. Bohuslav Jáchym hat aber nach dem Tod seiner Frau das gesamte umfangreiche Eigentum in der Komotauer Gegend im Jahre 1588 gegen Mladá Boleslav samt Zubehör eingetauscht. Der neue Besitzer war Georg Popel von Lobkowitz, ein eifriger Katholik. Die hiesige Gegend war zu diesen Zeiten protestantisch und der neue Besitzer hat deshalb mit einer harten Rekatolisierung begonnen. Im Jahre 1594 ist er aber beim Kaiser in Ungnade gefallen, wurde eingekerkert, sein Besitz wurde beschlagnahmt und der Kammer zur Verwaltung übergeben. Zu dieser Zeit lebten in Tribischl 13 Untertanen.

Während des 30jährigen Krieges hat Tribischl genauso, wie die umliegenden Dörfer, gelitten und blieb auch vor dem Siebenjährigen Krieg nicht verschont.

Die Einwohner von Tribischl beschäftigten sich überwiegend nur mit Landwirtschaft, Bergbau gab es in nächster Umgebung keinen. Im 18. Jahrhundert waren vor Ort schon 5 Fuhrmänner und zwei Sackfahrer tätig. Zur Schule gingen die Kinder nach Sonnenberg.

Im Jahre 1850 wurde Tribischl zu einer selbständigen Gemeinde, zu Sonnenberg wurde dieser Ort erst 100 Jahre später angeschlossen. Bis zum Jahre 1965 befand sich hier ein Schafstall mit 400 Schafen. In diesem Schafstall hat das Staatsgut das Wasser vom Hang hinterm Dorf zugeleitet. Es war die einzige Wasserleitung im Dorf, die anderen schöpften ihr Wasser aus Brunnen. Der ehemalige Schafstall steht immer noch, doch er wurde in ein Erholungsgebäude umgebaut.

Eingegeben: 15.4.2005



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