EinloggenEinloggen AnmeldenAnmelden  ČeskyČesky
Wenkau (Venkov) - Die Geschichte

Beigetragen: Zdena Binterová

(Übersetzung: Gerhard Stübiger und Kollektiv VÚHU unter der Leitung von Ing. Eva Lahodná)

Wenkau liegt auf dem steilen Südhang unterhalb von Kupferberg, zu dem die Ortschaft gehört. Seine Seehöhe schwankt von 635 bis 750 m. Als sich der Ort 1974 allmählich auflöste, verwandelte er sich jedoch in ein schönes Erholungsgebiet mit zahlreichen Wochenendhäusern und guten Möglichkeiten für Wintersportler.

Das Gebiet um den Kupferhügel gehörte irgendwann zu einem kleinen Gut mit der Bezeichnung Wenkau, dann zur Burg Funkstein, die bei Klösterle an d. Eger stand, und endlich zur Schönburg. Als auf dem Kupferhügel zu einem Aufschwung des Bergbaus kam, entstand dort in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts eine Ortschaft. Die Bedeutung dieses Ortes ist schnell gewachsen und die Bedeutung Wenkaus ist ständig gesunken und am Ende wurde Wenkau Bestandteil des Gutes Kupferberg. Zu dieser Zeit stand im Tal des Bettellohbaches, der in den Wiesen über Wenkau entspringt, eine Mühle.

Als im Jahre 1543 Johann von Vitzthum den größeren Teil seines Vermögens verkaufte, und sich nur Kupferberg mit den umliegenden Gemeinden behielt, wollte er wahrscheinlich auch seinen eigenen Sitz haben. Deshalb lies er in Wenkau, über dem Mühlbach, eine Feste errichten, die manchmal als Schloss bezeichnet wird. Nach einigen weiteren Besitzern, kauften 1628 das kupferbergische Gut Schlicks, die das Schloss zu ihrer Herrschaft Hauenstein angegliederten.

Der hiesige Müller Fiedler lieferte während des Dreißigjährigen Krieges den kaiserlichen Truppen Proviant und bot auch andere Dienstleistungen an. Dafür wurde er durch den Kaiser im Jahre 1641 gewürdigt und wurde zum Wladika Zaborský, mit dem Recht, ein eigenes Wappen zu tragen, ernannt. Der Dreißigjährige Krieg hat die Gemeinde Wenkau stark beschädigt. Noch in der Steuerrolle vom Jahr 1654 wird erwähnt, dass diese Gemeinde „an Häusern ganz schlecht ist...“. Zu damaligen Zeiten lebten dort 8 Häusler, die meistens bei Waldarbeiten beschäftigt wurden oder die Kohle zu den Hämmern führten.

Im Jahre 1664 kaufte das Gut Kupferberg einschließlich der Gemeinde Wenkau Heinrich J. von Sachsen Lauenburg, dessen Sohn auf dem Kupferhügel eine Kapelle errichten bes. In den nachstehenden Jahren wechselten die Besitzer bis zum Jahre 1839, als das Gut Gabrielle von Buquoy, die Inhaberin der Herrschaften Preßnitz und Rothenhaus kaufte. Der Meierhof blieb im Besitz dieser Familie bis zum Jahre 1945.

In der Hälfte des 18. Jahrhunderts war in Wenkau noch immer eine Mühle in Betrieb, die aber auf den Kundenmangel gelitten hat. Die Bewohner suchten oft einen Nebenverdienst, was damals das Spitzenklöppeln oder Tagarbeit waren. Die Kinder besuchten die Schule in Köstelwald, erst im Jahre 1905 wurde hier eine Zweigstelle der Köstelwalder Schule errichtet.

Im Jahre 1915 wurde eine Straße gebaut, die von Kupferberg um Wenkau herum führte. Weil Wenkau um viel müßigeres Klima als beispielsweise Köstelwald hat, gibt es dort gute Bedingungen für Landwirtschaft und Obstanbau. Trotzdem mussten die Einwohner eine Nebenarbeit haben, weil die Landwirtschaft alleine das Brot auf dem Tisch nichtsicherstellen konnte. Meistens verkauften sie Vieh, Textilwaren und Posamente oder betrieben das Fuhrwesen. Über dem Mühlteich wurde ehemals auch Bergbau betrieben.

Von 1922 - 1938 herrschte in Wenkau rasche Bautätigkeit. Fast alle alten Häuser wurden umgebaut oder wenigstens gründlich überholt und wurden durch Eternit ersetzt.

Als im Jahre 1850 die Gemeinden auf eigenen Füßen standen, ist Wenkau ein Ortsteil von Köstelwald geworden. Aber schon im Jahre 1869 ist es zu Kupferberg gehörig und seit dem Jahre 1880 wieder als der Ortsteil von Köstelwald angeführt. Im Jahre 1949 wurde Wenkau zu Dörnsdorf einverleibt, 1961 zum Preßnitz und im Jahre 1974 ist die Gemeinde infolge der Aussiedlung untergegangen.

Eingegeben: 15.4.2005



Kommentar und weitere Informationen


Hrad Funkštejn [David Pokorný 11.12.2018 21:27] | Reagieren
Hrad Funkštejn (též Finkenštejn, Funkenstein) snad postavil Vilém ze Šumburku, poté když v r. 1449 prodal Vilémovi z Ilburku statek Nový Rumburk s hradem Rumburkem. Vilémovi synové Bedřich a Jan prodali funkštejnský statek r. 1466 Bedřichovi ze Šumburku a ten jej připojil k Perštejnu. Hrad Funkštejn nebyl zřejmě dlouho obýván, protože již r. 1465 je v dvorských deskách uváděn jako pustý; to je také první a dosud jediná známá zpráva o něm; byl snad záhy opuštěn a rozbořen, protože v 16. století už neexistoval. Je jisté, že stával někde v okolí Klášterce nad Ohří, jinak však dnes po něm není ani památky. Toto je jediná zmínka o něm.
 Kommentar und weitere Informationen
Name:
E-mail:
Pokud chcete automaticky zaslat odpovědi, uveďte Vaší emailovou adresu (v platném tvaru např. ja@seznam.cz). V rámci antispamové ochrany nebude Váš email nikde zobrazen. Poslouží pouze pro automatické zaslání odpovědí na Váš příspěvek.
Thema:
Kommentar/Präzisierung:  
V rámci ochrany proti spamovým příspěvkům opište číslo 13 do následujícího políčka:

   





Více informací ZDE

Trocha reklamy na podporu webu:
TOPlist