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Stranitz (Stránce) - Geschichte

Beigetragen: Jana Sýkorová

Stranitz befand sich sechs Kilometer südöstlich von Brüx, in einem Tal des Flüsschens Srpina. Südwestlich befand sich Seidowitz, etwas südlicher Steinwasser, östlich dann Saidschitz.

Erste schriftliche Nachweise stammen aus dem Jahr 1595, in dem die Zugehörigkeit zur Brüxer Burg erwähnt wird. Besiedelt war das Dorf jedoch schon zur Steinzeit. Einen indirekten Nachweis auf eine frühere schriftlich nachgewiesene Existenz stammt aus dem Jahr 1434, als ein gewisser Prokop von Holedsch und Stranitz erwähnt wird, dessen Frau Katharina drei Tage später in Brüx starb. 1597 verkaufte die Stadt Stranitz für 1.500 Groschen an Peter und Wenzel von Geyssing. 1654 gehörte es zur Herrschaft Postelberg und war Eigentum des Wenzel Michna von Vacinov. 1662 ging das Dorf in die Hände der Herren Benign Janguin und dessen Hof über. 1773 wird als Eigentümer F. X. Glaser von Glasersberg genannt, ab 1811 die Freiherren von Ottlilienfeld, denen der Hof und das Dorf bis 1848 gehörten.

Mitte des 17. Jahrhunderts war im Ort nur ein Haus und ein Hof bewohnt. Im südlichen Teil Stranitz ließ sich Franz Xaver von Glasenberg 1773 ein Schloss erstellen. Es handelte sich dabei um ein zweiflügeliges, einstöckiges Gebäude, die Fassade war durch Simse mit Simskopfstücken und Palastraden zergliedert. 1888 erfolgte eine Renovierung. Nach 1948 wurde es als Sitz der landwirtschaftlichen Genossenschaft genutzt. Die allegorischen Statuen, die die vier Jahreszeiten darstellten wurden vor der Liquidation des Dorfes in das Atrium der Schule in Betschau umgesiedelt.

In der Nähe des Schlosses befand sich die Kapelle der Höchsten Dreieinigkeit (1720, renoviert 1766 und 1879) mit einem Rokokoaltar aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Auf dem Dorfplatz stand das Denkmal des Hl. Johann Nepomuk (Beginn des 18. Jh.), das sich heute im Schloss Eisenberg befindet.

Das Dorf wurde zu Beginn der 70er Jahre liquidiert und durch Bergbauschutt zugeschüttet.


Eingegeben: 21.3.2006



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