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Abdank (Adámky) - Geschichte des Ortes

Beigetragen: Dieter Pohl

Abdank wurde 1530 erstmals urkundlich erwähnt. Die zu dieser Zeit aus fünf Höfen bestehende Siedlung war dem Patrimonialgericht in Kapellen unterstellt. Nach der Ablösung der Patrimonialherrschaften wurde Abdank ein Teil der Gemeinde Schönfelden und gehörte zum politischen Bezirk Kaplitz und dem Gerichtsbezirk Hohenfurth.

Die größte der Wirtschaften hatte eine Fläche von 24 ha und war seit dem Dreißigjährigen Krieg im Besitz der Familie Zanner. Die vier anderen Güter waren deutlich kleiner und ihre Bewirtschaftung ernährte die Besitzer nicht, die sich deshalb in der Papierfabrik Kienberg ihren Lebensunterhalt verdienten und die Landwirtschaft nur im Nebenerwerb betrieben.

1910 hatte Abdank 37 Einwohner und 1938 waren es 35, diesämtlich Deutsche waren. Wie zum Zeitpunkt seiner Ersterwähnung bestand Abdank auch 400 Jahre später aus fünf Höfen. Zwischen August und Oktober 1946 erfolgte die Vertreibung der deutschen Bewohner. Adámky wurde nicht neu besiedelt. Im Jahre 1959 erfolgte im Zuge der Abschottung der Staatsgrenze zu Österreich der Abbruch der leerstehenden Gemäuer.

Nachbarorte waren Krásná Pole (Schönfelden) im Norden, Frantoly (Frauenthal) im Osten sowie Kapličky (Kapellen) im Westen. Auch diese Dörfer wurden in den 1950er-Jahren für den eisernen Vorhang dem Erdboden gleichgemacht.

Eingegeben: 27.2.2007



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