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Radmühle (Radmühle) - Die Geschichte von Radmühle

Beigetragen: Jiří Kripner

Die Geschichte von Radmühle (Teil 1)

Ernst Robert Pesssert ist der letzte Bewohner der stillgelegten Radmühle, die sich im geballten malerischen Geigenbachtal zwischen Tunkow (Tunkau) und Telcov (Töltsch) befindet. Hier wurde er 1933 als Sohn seiner Eltern Wenzel und Emma Pessert geboren. Sein Vater hatte sechs Töchter aus erster Ehe, und er hatte drei weitere Nachkommen neben Ernst mit seiner zweiten Frau Emma, geborene Zapfova. Das genaue Gründungsdatum der Radmühle ist heute unbekannt, Ernsts Großeltern kamen bereits Mitte des 19. Jahrhunderts aus Prunéřov (Brunnersdorf) hierher. Jahrhundert. Neben der Mühle selbst hatten die Bewohner immer als Hauptlebensunterhalt auch ihre Felder zu bewirtschaften und im Wald zu arbeiten. Nach Ernsts Erinnerungen war das Leben in Radmühle schön und voller Kinderentdeckungen, trotz aller Sorgen der Zeit. Am Hang in unmittelbarer Nähe wuchsen immer viele Pilze, ebenso Wie Himbeeren und Brombeeren, und die Straßen in der Nähe waren mit Obstbäumen gesäumt. Die Kinder halfen bei ihrer Arbeit im Wald, auf den Feldern, kümmerten sich um das Vieh und halfen bei anderen normalen Aktivitäten. Die großen Messen wurden für die Stadt genutzt, die Hauptnachfrage war Salz. Im Herbst nahm immer die ganze Familie an den Feierlichkeiten in Litoltov teil. Die Reise dorthin dauerte fast den ganzen Tag zu Fuß. Ernst trug zu diesem Anlass einen Urlaubsanzug, der von einem Händler in The L.A. gekauft wurde. Jeden Sonntag fand ein Gottesdienst in Okounov statt. Die Winterzeit war geprägt von langen Abenden in der Küche am Herd, wo der größte Teil des gesellschaftlichen Lebens der Familie Pessert stattfand. Beim gemeinsamen Essen war die Zeit voller Geschichten, Märchen, aber auch mit dem Spielen von Musikinstrumenten. Als die ganze Region durch den Schnee fiel, streckte sich Pater Wenzel oft seinen Weg nach Telco, wo die Kinder zur Schule gingen, ebenso wie die aus Horn, Tunkau und Melk. Ernst Pessert erinnert sich gerne daran, wie ihn das warme Licht, das an dunklen kalten Winterabenden aus den Mühlenfenstern kam, immer sicher nach Hause brachte. Radmühle war damals das einzige Bauernhaus in Telcov, mit Strom. Mit freundlicher Genehmigung Frau J. Henke veröffentlicht

Eingegeben: 2.3.2020



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