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Radmühle (Radmühle) - Příběh z Radmühle 3. část

Beigetragen: Klemsa Lubomír

Ende winterlich 1945 wurde Ernsts Vater Wenzel schwer erkrankt, wurde an den Rollstuhl gefesselt und in ein Krankenhaus in Karlsbad gebracht. Sein Sohn sah ihn zum letzten Mal am Bahnhof in Perstey, als er kam, um sich von ihm zu verabschieden. Damals wusste er jedoch nicht, dass er sich zum letzten Mal sah. Wenzel Pessert starb kurz darauf in einem Krankenhaus in Karlsbad. Bei seiner Beerdigung mussten seine Frau und Ernst und zwei weitere Kinder einen Pass beantragen, um nach Karlsbad zu gehen.
Im Schatten der traurigen Ereignisse und der Ungewissheit des ersten Nachkriegsjahres dauerte das Leben der Familie pessert so lange an, bis ihre Mitglieder als einer der letzten Einwohner Telcovs im Herbst 1946 abstammen. Sie hatten zwei Tage Zeit, ihr Haus zu verlassen. Sie durften nur Gepäck bis zu 20kg, aber keinen Schmuck oder Geld mitsichlegen.
Die Mühle wurde aufgegeben, das Vieh musste zurückgelassen werden. Auch das Familiengrab auf dem persischen Friedhof wurde seinem Schicksal überlassen (später bei der Rekonstruktion der Friedhofsmauer zerstört). Während einer Reise nach Kadana, wo das Schicksal der ganzen Familie entschieden werden sollte, wurde waldi der Hund erschossen und er ließ ihn nicht los. Der kleine Ernst, der damals 13 Jahre alt war, trug einen Welpen, wurde vor Kadana aus den Händen gerissen, und sein nächstes Schicksal kann nur erwogen werden.
Zum ersten Mal auf dem Weg stieß die Familie auch auf den Hass der Anwohner, die am Straßenrand standen und sie sowohl mit Fluchen als auch mit Spucken betraten. Der Schatten einer unglücklichen und verzweifelten Nachkriegszeit, voller Empörung und gegenseitigem Willen, fiel nun auf ernst pesserts Familie.
Von Kadana aus wurden Familienmitglieder ins Landesinnere transportiert, wo sie Hilfsarbeiten auf dem Hof in der Nähe des tschechischen Landwirts abhielten. Erst 1948, als sie über Pirna in Berbisdorf bei Redeburg ankamen, wurden sie schließlich aus ihrer alten Heimat abgeschoben.
Es ist nicht bekannt, ob die Mühle der Familie Pessert nach der Vertreibung ihrer Bewohner untergebracht werden konnte und ob sie noch ihren ursprünglichen Zweck erfüllte. Sein Schicksal, wie Dutzende andere umliegende Dörfer und Orte, kam nach 1953, als das gesamte Gebiet geschlossen über das neu eingerichtete militärische Übungsgelände Hradiété. Danach wurde das Mühlengebäude abgerissen, die Funde, die Brache nach und nach bewachsen, sowie der Obstgarten, und der ganze Platz wurde bald vollständig von der umliegenden Vegetation verschlungen.

Veröffentlicht mit Zustimmung von Frau J. Henk

Eingegeben: 12.10.2020



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