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Duppau (Doupov) - Die Geschichte

Beigetragen: Zdena Binterová

(Übersetzung: Gerhard Stübiger und Kollektiv VÚHU unter der Leitung von Ing. Eva Lahodná)

Duppau, früher auch Tuppaw u. ä. befand sich auf einem mäßigen Hang inmitten der Duppauer Berge, an der Kratersohle eines ehemaligen Stratovulkans, auf einer Seehöhe von 578 m. An seinem Fuße floss der Linzbach, der am südöstlichen Kraterhang bei der ehemaligen Gemeinde Gässing entspringt. Bei der Friedhofkirche im Nordwesten der Stadt floss noch der Pinsig Bach und an der östlichen Seite der Ödbach. Von Kaaden war Duppau 16 km in südsüdwestlicher Richtung entfernt. Sein Kataster hatte ein Ausmaß von 709 ha.

An dem oberen Ende des Marktplatzes, inmitten seiner westlichen Seite stand das Rathaus mit der Jahreszahl 1579 und dem Stadtwappen. Am Markt befand sich auch die Maria Himmelsfahrt Pfarrkirche im Rokokostil. Diese Kirche wurde in der Hälfte des 18. Jahrhunderts neu erbaut, jedoch der Marmorgrabstein des Grafen Ferdinand von Verduga im Inneren der Kirche stammt aus dem Jahre 1672. Schon vorher hat hier eine alte Kirche gestanden, wo beurkundet ist, dass diese im Jahre 1361 als Pfarrkirche diente. Über der Kirche stand ein vierflügeliges Schloss mit einem Turm. Die letzte Darstellung stammt aus dem Umbau im Jahre 1723. Zum Schlossgelände gehörte ein großer Garten, Obst- und Forstgärten. Von dem kleinen Teich im Schlosspark wurde der Brunnen am Marktplatz versorgt. Schauer (1785) gibt außerdem auch einen Schutzgraben, 12 große Zimmer und eine gewölbte Küche samt Speisekammer an. Am südöstlichen Stadtrand befand sich ein Konvikt der Piaristen mit dem Gymnasium und der Kirche der heiligen Elisabeth. Ursprünglich wurde dieser im Jahre 1773 durch den hiesigen Landsmann Anton Josef Edler von Clement als Jesuiten-Studentenwohnheim gegründet, aber nach Aufhebung dieses Ordens übernahmen alles zwei Jahre später die Piaristen. Die Kirche aus dem Jahre 1769, erstellt vom J. Ch. Kosch, trug Kennzeichen der jesuitischen Architektur. Es war ein prunkvoller, geräumiger Bau mit Deckenfresken, der bis 3000 Gläubige aufnehmen konnte.

Duppau, ein malerisches Städtchen, das bis zuletzt seinen fast mittelalterlichen Charakter behielt, hatte nicht einmal eine Wasserleitung. Eine solche hatte nur das Kloster. Alle anderen Gebäude waren auf Brunnen angewiesen. An das Stromnetz vom Kaadener Kraftwerk wurde aber Duppau schon im Jahre 1921 angeschlossen.

Das hiesige Gymnasium bestand mit kleineren Pausen bis zum Ende des 2. Weltkrieges, dann begann es zu verfallen. Das Kloster beendete seine Tätigkeit aber schon viel früher, in seinem Gebäude wurde eine Schumacherfachschule errichtet.

Frind gibt die Kirchengründung in Duppau vor dem Jahre 1261 an und die alte Handschrift, die nach Karell auf dem Duppauer Rathaus erhalten blieb, hat schon im Jahre 1012 die Gründung von Duppau und im Jahre 1116 deren wesentliche Entwicklung vorausgesetzt. Der älteste schriftliche Bericht über die hiesigen Duppauer - Benessius de Tuppowe - stammt aus dem Jahre 1281, aber seine Vorgänger lebten hier offenbar schon früher, auf der nach Wirth im Jahre 1119 erbauten Feste. Andere Quellen geben die Gründung der Feste etwa um 100 Jahre später an. Das frühere in der deutschen Regionalliteratur angeführte Datum ist strittig, in jedem Fall kann man aber die Besiedlung der Duppauer Gegend Ende des 12. und anfangs des 13. Jahrhunderts annehmen. Ziemlich früh, vielleicht schon in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts, erbauten die Duppauer bei ihrer Siedlung ein Städtchen, das die Nähe wichtiger, durch das Egerland führender Handelswege profitierte.

Dann wurde Duppau, ähnlich wie z. B. Maschau, im Jahre 1421 Opfer von Kreuzzügen. Die Duppauer haben sich damals auf eine Versprechung, dass ihnen das Leben erhalten bleibt, ergeben. Kaum aber hatten sie ihre Befestigung verlassen, wurden sie alle erschlagen, denn angeblich „ist das von den Ketzern gegebene Wort für rechtgläubige Katholiken nicht verbindlich“. Wie schwer Duppau damals betroffen war, belegt auch die Tatsache, dass es der König erst im Jahre 1514 erneut zu einem Städtchen erhob.

Duppau war von Anfang an Sitz des Wladiker Stammes der Duppauer von Duppau und bald wurde es zum Zentrum der gesamten Duppauer Herrschaft. Etwa in der Hälfte des 15. Jahrhunderts wurden die Duppauer von den Saarern von Saar abgelöst. Ende des 15. Jahrhunderts haben sich beide Söhne der Johanna von Saar die Herrschaft so geteilt, dass das Schloss mit einer Hälfte der Herrschaft einen Teil, die zweite Hälfte von Duppau mit dem zuständigen Dörferteil, den anderen Teil bildeten. Danach kam es zur Änderung der Inhaber beider Teile, bis Hugo von Leisnek im Jahre 1546 beide Teile wieder vereinte.

Die älteste Besiedlung Duppaus entstand mit größter Wahrscheinlichkeit um die spätere Friedhofskirche des hl. Wolfgangs herum - einer gotischen Kapelle, die um das Jahr 1380 gebaut und später, mit einigen Grabsteinen aus den 70er und 80er Jahren des 16. Jahrhunderts, erweitert wurde. Sie stand 800 m nordwestlich vom Marktplatz zwischen dem Pinsig Bach und dem Linzbach. Von hier an schritt die Besiedlung über den Hang an der linken Seite des Ödbaches fort und an der höchsten Stelle wurde eine Feste erstellt. Unter dieser entstand ein wenig abfallender Markt, aus dem sich später der Marktplatz entwickelte. Gegen 1580 wurde die Feste in Duppau in ein Renaissanzschloss und in den Jahren 1665 - 1670 in Barockstil umgebaut.

Ende des 16. Jahrhunderts waren in Duppau schon eine katholische und eine lutheranische Schule.

Zu Zeiten der Schlicks, die Duppau seit der Hälfte des 16. Jahrhunderts besaßen, wurde die Besiedlung dieses Gebietes mit deutschen Ansiedlern vollendet. Duppau hat auch zu diesen Zeiten einen großen Aufschwung erreicht. Christoph von Schlick bestätigte der Stadt nach seinem Aufstieg sofort die alten städtischen Rechte und beschenkte die Stadt mit weiteren Vorteilen. Er hatte auch als Beweis der errungenen Freiheiten das Rathaus aufbauen lassen. Diese Freiheiten sollte Duppau für immer besitzen, aber später musste es darum hart kämpfen.

Am 29. 9. 1599 sind die Pfarrkirche, die Pfarrei, das Rathaus, die Schule und 16 Häuser abgebrannt. Unter Beihilfe der Obrigkeit gelang es, die Schäden zu beheben. Christoph Schlick lebte zu dieser Zeit schon in Falkenau, wohin er nach Übernahme der Erbschaft von seinem Onkel im Jahre 1585 umsiedelte.

Christophs Sohn Albin, auch Protestant, hatte sich am Ständischen Aufstand beteiligt. Er war unter anderem einer der Defensoren und im Jahre 1618 auch einer der 30 Direktoren.

Nach der verspielten Schlacht am Weissen Berg ist er deswegen ins Ausland geflohen. Sein Eigentum wurde beschlagnahmt und dem kaiserlichen Offizier Vilém von Verduga verkauft. Die Verdugas waren sehr harte Herren, sie haben alte Privilegien nicht anerkannt und den Duppauern nicht einmal erlaubt, das Herrenbräuhaus zu benützen. Die Stadt musste deshalb im Jahre 1627 ein eigenes Bräuhaus bauen. Auch die nächsten Eigentümer, die Herren von Lützau, haben die Rechte der Städtischen nicht anerkannt und die Duppauer waren damals genauso dran wie die Bauern.

Im Vordergrund der Städtischen, die um die Zurückgewinnung ihrer Rechte kämpften, stand der Tuchweber J. Christoph Clement, der Vater des Anton Josef, des späteren Gründers des hiesigen Klosters. Die sich immer verzögernden Verhandlungen wurden für Duppau erst im Jahre 1745 erfolgreich beendet. Aus dem Städtchen ist eine von der Herrschaft getrennte Stadt geworden und alle ihre Pflichten zur Obrigkeit wurden mit einer Jahresgebühr von 300 Gulden festgelegt. Die Stadt bekam eine Gerichtsbarkeit und auch eine politische Verwaltung und der Handel, auch die Handwerke, begannen aufzublühen. Im Jahre 1795 wurde Duppau ein Magistrat genehmigt. Es kam auch zur Verbesserung des Stadtwappens dadurch, dass die bisherige Vase mit 3 weißen Rosen, die von grünen Eichenzweigen umgeben waren, auf eine Mauer zwischen Türme gestellt wurde.

Im Jahre 1850 wurde Duppau zum Gerichtsbezirk, zu dem außer Duppau, auch folgende Gemeinden und Ortschaften gehörten: Dobrenz mit dem Emanuelshof und Kunitz, Hermersdorf, Gässing, Jurau, Meckl mit Bukwa, Wobern, Oleschau mit Koslau, Petersdorf, Promuth, Rednitz, Zettlitz, Totzau, Dürmaul, Turtsch, Dörfles, Sachsengrün, Saar und Sebeltitz mit Tiefenbach und Molischen. Dieser Gerichtsbezirk hatte damals 1439 qkm und 7 467 Einwohner. Zur Duppauer Herrschaft gehörten damals Besitze in den Dörfern Jurau, Petersdorf, Promuth, Rednitz, Totzau, Dürmaul, Dörfles, Sachsengrün und ein Teil von Oleschau und Koslau.

Bevor das Gerichtsgebäude am Marktplatz gebaut wurde, war das Gericht samt Wohnung des Richters im Schloss, wo sich auch das Gefängnis befand.

Duppau war in der weiten Umgebung durch das Tuchweben bekannt. Im 18. Jahrhundert arbeiteten hier 60 - 70 Tuchweber. Sie hatten auch ihre eigene Walkmühle, die eine schwache Viertelstunde von der Stadt in Richtung Oleschau entfernt war. Die Einführung von Maschinen hat aber das Erlöschen der hiesigen Tuchweberei verursacht. Neben den Tuchwebern gab es in Duppau auch 14 Leinenwebermeister mit 13 Hilfskräften, 11 Gerber, eine Reihe Schustermeister und weiterer Handwerker und Händler, die für den Gang des Lebens in der Stadt nötig waren.

Im 19. Jahrhundert stand hier immer noch eine Ziegelfabrik, auch das Strumpfwirken wurde eingeführt. Lange Zeit ist auch die Posament- und Besatzherstellung erhalten geblieben. Auch eine Schnapsbrennerei, eine städtische Lachsbrecherei für Leinenverarbeitung, ein Herreneinkehrgasthaus und 2 städtische Gasthäuser, eine Obsttrocknerei und eine staatliche Briefsammelstelle waren vorhanden.

Vom Gesundheitswesen gab es hier schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts einen Arzt, ein Tierarzt war erst im 20. Jahrhundert vor Ort. Man hatte hier auch eine Apotheke, 3 Hebammen, ein Armenhaus und ein Spital aus dem Jahre 1713.

Nach dem Ersten Weltkrieg gab es in Duppau außer dem Postamt, einen Gandarmerieposten, eine Vorschuss- und Sparkasse, 2 Hotels, 2 Weinstuben, 6 Gasthäuser, 5 Konditoreien und eine Sodawasser- und Limonadenherstellung, auch Schindeln und Kisten wurden hier gefertigt. Es gab hier 4 Mühlen, ein Dampfsägewerk und von den Schulen, außer einer vierklassigen Schule, auch die Gewerbefortbildungsschule mit einer Schuhmacherabteilung und das erzbischöfliche Gymnasium. Im Jahre 1926 wurde hier auch eine tschechische Schulklasse eröffnet, trotzdem hier nur 18 Tschechen lebten.

Den Duppauer Marktplatz zierten 4 steinerne Plastiken, die in der Lindenalee standen, es waren: die Jungfrau Maria aus dem Jahre 1698, der hl. Johann von Nepomuck aus dem Jahre 1731, der hl. Anton Padua aus dem Jahre 1754 und des hl. Rochus aus dem Jahre 1760. Auf der Brücke über den Linzbach an der Straße nach Dürmaul stand die Statue des hl. Johann von Nepomuck aus dem Jahre 1762.

Etwa eine 0,5 Stunde nordwestlich von der Stadt war die sog. Buchenkapelle - die Kapelle der Jungfrau Maria von Tschenstochau, die mit einer Reihe wundergläubiger Sagen umhüllt ist, die hier geschehen sind. Unweit, fast gegenüber, steht noch heute, auf einem kleinen Hügel, die neugotische Grabstelle der Zedtwitzer aus dem 19. Jahrhundert. Die Zedtwitzer waren die letzten Besitzer der Duppauer Herrschaft, die sie im Jahre 1858 vom Grafen Czernin kauften. Sie waren hervorragende Wirtschafter und brachten die nichtprosperierende Herrschaft zu einem ungewöhnlichen Aufschwung.

Nach dem Jahre 1945 wurden die deutschen Einwohner, die hier die absolute Mehrheit bildeten, zwangsweise abgeschoben und es kamen neue Einwohner her. Aber auch die mussten bald weggehen, Duppau wurde gemeinsam mit weiteren Gemeinden und Ortschaften in das Truppenübungsgelände Hradiste eingegliedert. Die Aussiedlung von Duppau wurde in die dritte Etappe eingereiht, d. h. bis zum 15. 5. 1954.

Im Jahre 1930 lebten hier 18 Tschechen und 22 Ausländer, die übrigen Einwohner waren deutscher Nationalität.

Heutzutage erinnern an Duppau nur der Rest der Lindenalee vom ehemaligen Marktplatz, einige Stufen, die zur Klosterkapelle führten, Zypressen auf dem ehemaligen Friedhof, das Lagergebäude der Wirtschaftsgenossenschaft vom Anfang des 20. Jahrhunderts am ehemaligen Bahnhof, Wandreste der Walkmühle, das Grab der Zedtwitzer und die alte Buche, wo die Buchenkapelle stand.

Eingegeben: 15.4.2005



Kommentar und weitere Informationen


tvrz [jiří bula 7.5.2006 16:51] | Reagieren
navštívil jsem tajně doupov cestou z andělské hory přez pustý zámek do kad.rohozce a podle mapek a fotek jsem doupov prolezl skrz nazkrz.v místě kde stál zámek a pdle literatury dříve i původní tvrz,je na východní straně prostranství jakoby zbytek příkopu a před ním val. možná se mi to zdá. je to v místech mezi zámkem a kostelem.
Země nikoho [Petr 24.12.2006 16:08] | Reagieren
Na doupovské panorama jsem se dlouhou dobu jen díval z bydliště v Podbořanech, posléze i v Žatci. Ta "Země nikoho" (napadá mě ne zcela nesmyslná souvislost s Foglarovou knihou) mě stále přitahovala a několikrát jsem jí navštívil jak autem , tak jsem ji opakovaně projel i na kole, a to i s fotoaparátem. Zdráhám se napsat, že šlo o "tajné" výpravy, neboť armáda oblast střeží jen v době cvičení se střelbami a tak není vůbec žádný problém se tam kdykoli zajet podívat.Dokonce jsem se osobně s kolem uhýbal do struhy vojenskému hummeru s černošským řidičem...Samozřejmě, že píšu o době nedávno minulé, sametově demokratické!Kdo ten kraj nezná, neví o čem píšu, když říkám, že je to velmi zajímavé a asi nikde jinde v republice nevídané místo. No řekněte, kde v Čechách, kde je průměrná vzájemná vzdálenost sídel 2-3 km se Vám večer stane, že v otevřené krajině (ne v lese!) nevidíte v údolí před sebou na vzdálenost mnoha km ani jedno jediné světýlko!? Stačí jen přejet hranu bývalého doupovského stratovulkánu. Rozumím tomu, že ochranáři přírody hájí zřízení a zachování VVP Hradiště (to kvůli zachování lidstvu i vzácných biotopů), na druhou stranu, když jsem si již několikrát přečetl knihu paní Binterové o zaniklých obcích Doupovska, tak je mi smutno, co lidských osudů kvůli tehdejší "lidové" armádě muselo být zmrzačeno...Dnešní armáda nepotřebuje a ani si nezaslouží tak velká cvičiště, stačilo by jim hřiště za školou - nač máme VVP Hradiště, Jince, Boletice, Libavou apod.? Pro těch pár vojáčků z povolání co máme je to zbytečný a drahý luxus.Jen jsem zde chtěl vyjádřit dík, že na historii toho místa alespoň pár lidí nezapomnělo a že se nad osudy těch, kteří tato zajímavá místa museli nedobrovolně opustit ještě někdo i dnes zamyslí.
dotaz [Jindra Hovorka 7.1.2007 13:40] | Reagieren
Vážená paní Binterová byl jsem v Doupově jako voják v r.1954.Můžete mi dát na sebe nějaký
kontakt ? Nejezdíte do Prahy ? S díky J.H. 720518673 mob.
Pustý zámek [Burle Václav 20.9.2009 22:15] | Reagieren
Nemohu nikde zjistit co ten název Pustý zámek znamená. Nevíte někdo, jest-li má nějaký historický původ? Odpověď prosím zaslat na burle@seznam.cz nebo na burle.blog.cz Děkuji. Jen tak mimochodem v mapách je v této oblasti spousta chyb!
rodne cislo [hercink 3.12.2010 22:39] | Reagieren
jsem narozen v listopadu 1951 v Doupove a je tedy jasne, ze zde musely byt jeste nejake budovy atd
nevim jak dlouho jsme tam bydlely, vyrustal jsem potom v chebu ,kam jsme se museli asi odstehovat.
nevim do kdy se smelo bydlet v Doupove
mam rodny list s Doupova a na nem neni jeste zadne rodne cislo, nevim na koho se ted obratit, kdo mne muze rict k tomu neco vice, v doupove uz urcite ne.
budu rad za radu
Pět hříšníků [Endy 5.12.2010 15:55] | Reagieren
včera na ČT 2 dávali filmz roku 1964,Pět hříšníků s Voskou,Skopečkem,Hrušínským,Kemrem..Taková černobílá hrůza z konce války..ovšem byť jsem viděl jak Blbce z Xeenemunde,tak Konec srpna v hotelu Ozon i Dnes večer všechno skončí..rozhodně jsem nečekal Václava Lohniského sedět v jakési gestapácké komisi v interiéru doupovského piaristického kláštera..záběry na interiér byly tak minutové,ale bylo vidět že stav byl o málo malinko lepší než když po něm chodila Beta Poničanová o rok dva později..každopádně krása...jako človíčkovi který v blízkém okolí vojenského prostoru strávil celé dětství mne to moc a moc potěšilo..
psovodská škola PS [Lukáš 8.4.2013 12:39] | Reagieren
V první polovině 50. let se v Doupově mimo jiné nacházela psovodská škola Pohraniční stráže, která v roce 1956 přesídlila do Libějovic u Vodňan.
Re: psovodská škola PS [V. Ďurišin 17.11.2015 13:08] | Reagieren
Dobrý deň, škola sa nazývala Poddôstojnícka škola psovodov s krycím číslom PS-útvar 9300 a fungovala od 1.1. 1951 do konca roku 1953. Nikde som sa nedočítal, v ktorých priestoroch bola zriadená. Možno v kláštore, zámočku...?
Škola bola januári 1954 presťahovaná do Libějovíc.
S pozdravom. V. Ďurišin (tel. 00421905342233)
Re: Re: psovodská škola PS [Petr Sojka 18.11.2015 12:53] | Reagieren
Byla vlevo na konci Herrengasse směr Řednice.
Měl bych na Vás pár dotazů jen mail dík Petr
Re: Re: Re: psovodská škola PS [Vladimír Ďurišin 18.11.2015 12:57] | Reagieren
Dobrý deň, môj mail: vladimir.durisin@gmail.com
S pozdravom
V. Ďurišin
Doupovsdko a okolí [Vladimír Svoboda 7.7.2015 09:19] | Reagieren
V roce 1946 jsem byl na lesnické praxi u Správy státních lesů Kadaň,polesí Krondorf (nyní Korunní) Sídlo polesí bylo nad zřídlem kyselky asi 200 m nad stávajícím zámečkem, který sloužil za II. světové války jako Erholungsheim pro zotavování některých příslušníků Wehrmachtu. Po válce to bylo uzammčené pod kontrolou Místní správní komise (Obecníhio úřadu) s komisařem Puchernou, který měl rád pivo a byl příslušník KSČ. Nad Korunní-Kyselkou byla osada Kottershof, kde byl stylový myslivecký hostinec jehož posledním majitelem byl Otto Klotz. Ještě v roce 1946 tam točila pivo neodsunutá německá děvčata a dováželo se tam pivo z pivovaru v Klášterci nad Ohří. I tuto malou zemědělskou osadu postihl zlý osud a staly se tam nejasné násilnosti na kterých se údajně podílel i krondorfský hostinský a řezník Vít s několika kumpány. Byl o tom také natočen film, ale ve filmu nešlo jen o podobnost čistě náhodnou. Na jméno filmu se již nepamatuji, ale jednalo se o zahraničním vojákovi a horském pastevním snad družstvu.
Re: Doupovsdko a okolí [Tomáš Bernášek 7.7.2015 11:42] | Reagieren
Se zájmem jsem si přečetl váš příspěvek , škoda, že si nevzpomínáte na název filmu. Jen bych upřesnil, klášterecké pivo to asi nebylo viz-http://www.zanikleobce.cz/index.php?obec=12211
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